Grüne Innovationen beim Jahreskongress des CCICED

Unter dem Motto „Innovation for a Green New Era“ tagte vom 1. bis 3. November 2018 die Jahreshauptversammlung des CCICED.

Der chinesische Rat für internationale Zusammenarbeit in den Bereichen Umwelt und Entwicklung (China Council for International Cooperation on Environment and Development, CCICED) wurde 1992 als hochrangiges internationales Beratungsgremium gegründet. Im Rahmen Chinas rasanter Wirtschaftsentwicklung spielte es seither eine besondere Rolle bei der Forderung nach einer nachhaltigen Entwicklung.

Das Gremium dient als Brücke zwischen China und der internationalen Gemeinschaft in Bezug auf Umweltfragen. Es dient als kommunikative Plattform für den Austausch von Erfahrungen und Praktiken zum Schutz von Ökosystemen und der Förderung einer kohlenstoffarmen und umweltfreundlichen Entwicklung. Dabei stützt es sich auf die von den Vereinten Nationen formulierten Sustainable Development Goals (SDG) und berät die chinesische Regierung in Bezug auf Umweltfragen.

Die diesjährige Jahreshauptversammlung stand unter dem Motto „Innovation für eine grüne, neue Ära“. Hochrangige Beamte und Experten aus dem In- und Ausland kamen zum Gedankenaustausch, zu Foren und Diskussionsrunden zusammen. Dabei standen Themen wie die Eindämmung des Klimawandels, das Projekt „grüne Seidenstraße“(Green Belt & Road Initiative), die Biodiversitätserhaltung, grüne Urbanisierung und nachhaltiger Konsum im Vordergrund.

Chinas Entwicklungen auf dem Weg in eine grüne Zivilisation hat eine ganze Reihe von Innovationen und Praktiken zum Schutz von Ökosystemen und zur Eindämmung der Umweltverschmutzung hervorgebracht. Das Forum bietet die Möglichkeit diese mit dem Rest der Welt zu teilen.“ sagte Erik Solheim, Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms.

Arthur Hanson, Chefberater des Gremiums sagte im Interview mit China Daily „Was mir persönlich sehr gefällt ist, dass China versucht die Natur wieder in den Vordergrund zu stellen und damit die Beziehung zwischen Menschen und Umwelt wiederherzustellen“. Die Forderung nach einer ökologischen Zivilisation sei weit verbreitet, nicht nur in Entwicklungsländern, sondern auch in OECD-Ländern, meinte Hanson.

Bild: http://www.xinhuanet.com/english/2018-11/02/c_137577375.htm